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Freudenstadt

1. Einblicke in Besonderheiten der Geschichte der Stadt

1597: Herzog Friedrich von Württemberg war im Straßburger Bischhofskrieg siegreich und hatte neben dem Bistum Straßburg weitere bedeutende Länder und Geldquellen in seinen Besitz gebracht. Er gibt nun seinem Baumeister, Heinrich Schickard, den Auftrag, entsprechend seinem gestiegenen Einfluss und seiner Macht, eine repräsentative Stadt zu planen. Am 22. März 1599 werden inmitten des förchtigen Waldes die ersten Häuser abgesteckt, nachdem der Herzog sich für den dritten Entwurf, eine Stadt mit dem Grundriss eines Mühlespiels, entschieden hatte. Das von Schickard geplante Residenzschloss auf dem Marktplatz wird nach dem Plan größer als das der Stadt Stuttgart sein.

1602: Im Dezember wird von Pfarrer Leban, einem Glaubensflüchtling aus Frankreich, das erste Taufbuch angelegt. Die Taufbücher gingen trotz späterer Kriegswirren nicht verloren, weshalb Freudenstadt bis in das Jahr 1602 alle Geburten rekonstruieren kann. Darüber hinaus wurden zugezogene und wegziehende Personen genau festgehalten, ebenso Hochzeiten und Sterbefälle.

1608: Als Herzog Friedrich von Württemberg mit 51 Jahren stirbt, wird auch seine fortschrittliche Staatsidee zu Grabe getragen. Er pflegte sehr enge Beziehungen zu Frankreich und ihm gelang der Spagat, einerseits Hugenotten in seinen Staat aufzunehmen und andererseits seine Verbindung zum französischen Königshaus zu stärken. Es verband ihn sogar eine enge Freundschaft mit dem französischen König Heinrich IV von Navarra (1589-1610).
Gleichzeitig war Friedrich Mitglied des Ordenskapittels des Hosenbandordens an 5. Stelle! (Er war also 5. Thronfolger der Englischen Königskrone, nach der Königin Elisabeth I, Heinrich von Navarra, dem Prince of Wales und dem König von Dänemark) Königin Elisabeth I aus dem Hause Tudor war von Friedrichs Idee des offenen Europas überzeugt. Die drei Königshäuser versuchten, ein föderatives Europa zu schaffen, mit einer friedlichen Koexistenz der Staaten und der Duldung verschiedener Konfessionen.
Heinrich von Navarra konnte zum Beispiel zur Duldung der Hugenotten überredet werden, er verschaffte den Hugenotten sogar gewisse Rechte, nachdem er sie bis 1598 noch bekämpft hatte. Es kam öfter zu Gipfeltreffen zwischen den drei Königshäusern. Elisabeth verstarb 1603, Heinrich von Navarra 1610. Die drei Herrscher starben zu früh, um ihre Ideen festigen zu können. Ihnen folgten weitaus weniger liberale und aufgeschlossene Könige und Kurfürsten auf den Thron. Die Idee eines offenen Europas und einer Gleichberechtigung der Religionen war vergessen. Der Prager Fenstersturz vom 23.Mai 1618 gilt als Beginn des 30 jährigen Krieges und vorerst als Ende jeglicher Toleranz in Europa.

1610-1652: Die Zeit der Katastrophen für die Stadt. Es beginnt 1610 mit einer großen Pestepidemie. Die Bevölkerung schrumpft um 2/3. 1632 stirbt die Hälfte der Bevölkerung bei dem größten Brand der Stadtgeschichte. Der größte Teil der Häuser wird zerstört. 1634 wird die Stadt gleich drei mal geplündert. Zuerst fallen die Protestanten über die Stadt her. Sie verlieren bei Nördlingen eine Schlacht, flüchten und plündern die Stadt zum zweiten mal. Die Kaiserlichen Armeen folgen den flüchtenden Protestanten und plündern die Stadt zum dritten mal. Schließlich kommt es am Ende des Jahren zu einer neuen Pestwelle. Das Jahr überleben keine 25% der Bevölkerung. Und 1652 wird die Bevölkerung ein weiteres mal reduziert. Gerade 20% der Einwohner der Stadt überleben eine Hungersnot. Um sich die Dimensionen dieser Katastrophen einmal vorzustellen: Sonstige Geburten und Sterbefälle so wie Zu- und Fortzüge nicht beachtend ergibt sich folgendes Bild: Von 1000 Einwohnern des Jahres 1610 leben 1652 noch genau 8. Die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Stadt sind kaum vorstellbar. Das gesamte Leben kam praktisch zum Erliegen. Darüber hinaus wurde die Silberförderung eingestellt, wodurch die Anzahl der Zuzüge deutlich zurückging.

1667: Um der noch immer praktisch leeren Stadt neues Leben einzuhauchen, wird den Bürgern Steuerfreiheit gewährt. Neubürger ziehen zu. Die Stadt erfährt in den kommenden Jahren eine neue Blüte. 1669 werden wieder Steuern erhoben und das Rathaus wird gebaut.

1688 und 1704: Die Stadt wird wieder geplündert. Zuerst von den Österreichern, dann den Franzosen im Pfälzischen Krieg. 1704 kommt es zum spanischen Erbfolgekrieg. Prinz Eugen von Savoyen zieht dabei mit seinen Truppen in die Stadt. Diese drei Plünderungen brechen die Stadt und lassen sie für 80 Jahre in der Bedeutungslosigkeit versinken.

1784: Die Stadt hat sich von den drei Plünderungen erholt und kommt zu einem bescheidenen Wohlstand. Aus Freude über die vergangenen friedlichen Jahre werden auf dem Markt drei noch heute sichtbare Brunnen errichtet. Die Stadt erreicht die Einwohnerzahl von 1610 wieder.

1796-1805: Die Franzosen ziehen drei mal durch die Stadt und plündern sie jedes mal. Die Einwohnerzahl sinkt deutlich, die Felder werden verwüstet und die Stadt wird praktisch all ihrer Waren beraubt. Außerdem werden der Stadt drückende Lasten auferlegt. Wieder ist das Wirtschaftleben erlahmt, wieder ziehen große Teile der überlebenden Bevölkerung aus Freudenstadt.

1839: Es entstehen erste Fabriken nahe der Stadt. (Tuchfabrik in Christophstal und die heutigen Schwäbischen Hüttenwerke in Friedrichstal).

1848: Freudenstadt stellt sich hinter die Revolutionäre. Eine große Delegation wird in die Paulskirche und später in das nach Stuttgart geflüchtete Rumpfparlament gesandt. Sie werden sämtliche zu teilweise jahrelangen Freiheitsstrafen verurteilt. Freudenstadt muss mit hohen Abgaben für das aufmüpfige Verhalten büßen.
Es kommt bis 1864 zu großen Auswanderungswellen in die USA, da die Stadt durch die Abgaben stark verarmt und die Arbeitslosigkeit außerordentlich hoch ist.

1864: Die Stadt wächst wieder und erreicht die Größe von 1610. Die vier Stadttore werden abgerissen.

1875: Der Verschönerungsverein versucht nicht nur, die historische Bausubstanz zu erhalten, sondern erfindet auch ein revolutionäres Konzept: aktives Stadtmarketing. Man bedient sich der Geschichte der Stadt, dem frühen föderativen Gedanken, dem Geist von 1848 und den heroischen Leiden, die die Stadt unter anderem wegen ihrer Toleranz zu erdulden hatte. 1876 wird die Stadt Höhenluftkurort. Es wird das Image einer modernen und gesunden Stadt mit alten Traditionen kreiert, die für Touristen aus aller Welt zu jeder Zeit attraktiv ist.

1879: Die Gäubahn verbindet Freudenstadt mit Stuttgart, drei Jahr später wird die befestigte Straße nach Stuttgart so wie in die Umgebung nach Bad Rippoldsau fertiggestellt.

1890: Die wirtschaftliche Struktur wird voll auf Tourismus eingestellt. Davon zeugen die damals errichteten Gebäude: Das Erholungsheim (1892), das Kurhaus Palmenwald (1894), das Kurhaus Schierenberg (1895) und das evangelische Erholungsheim (1899). 1902 wird das Kurtheater gebaut, 1912 die große Wandelhalle, der Kurpark wird, in seiner Fertigstellung durch Krieg und Inflation verzögert, erst 1924 auf dem ehemaligen Friedhofsgelände eingeweiht. Dazu kommen zwischen 1890 und 1914 viele neue Pensionen, Hotels und Gaststätten.

1899: Die Stadt feiert ihr 300 jähriges Jubiläum. Außerdem feiert sie die lange kriegsfreie Zeit und es wird als Ausdruck der Freude der Friedrichsturm auf dem Kienberg erbaut, heute eine der wichtigsten Attraktionen der Stadt.

1901: Die Murgtalbahn wird eröffnet. Sie ist heute einer der größten Touristenmagnete. Seit 1928 fährt die Bahn durch die teilweise atemberaubende Landschaft bis nach Rastatt.

1945: In diesem Jahr kommt es zur größten Katastrophe der Stadtgeschichte. Am 17. April wird die Innenstadt völlig ausgebombt. Was nicht dem Bomben zum Opfer fällt, verbrennt. Als am nächsten Tag französische Truppen in die Stadt marschieren, sind die Feuer noch nicht gelöscht. Nur zwei Häuser überleben den Angriff, da sie nicht auf das Wasser aus den Leitungen angewiesen waren, die von den vor der Stadt wartenden Franzosen gekappt worden waren. Die Besitzer dieser Häuser löschten mit Wasser aus der benachbarten Klärgrube. Die Verluste unter der Bevölkerung sind enorm, in der Innenstadt gab es vermutlich keine Überlebenden. Da die Stadt bislang vom Krieg vergessen schien, lebten viele Flüchtlinge in der Stadt, ein großer Teil auf dem zuum Lager umgestalteten Marktplatz. Es ist nicht bekannt, ob es unter den Flüchtlingen Überlebende gab, die Gebäude des Marktplatzes standen allesamt nicht mehr und nur das Kreuz, das Taufbecken und das Lesepult der Kirche (siehe unten) konnten gerettet werden. Es wurde beschlossen, die Stadt im alten Stil wieder aufzubauen.

1954: Der größte Teil der Aufbauarbeiten ist abgeschlossen und der Wiederaufbau der Stadt gilt heute als beispielhaft.

1988: Das neue Kur- und Kongresszentrum wird eingeweiht.

1997: Die Stadt setzt weiter voll auf den Faktor Kurort. Sie erhält das Prädikat heilklimatischer Kurort. Mit einem großen Programm verschiedener Attraktionen versucht die Stadt, den relativ hohen Altersdurchschnitt zu senken. Es wird versucht, den Sommertourismus zu stärken und den Ort für Familien attraktiver zu machen.

2. Symbolik in der Architektur der Stadt

Auf dem Marktplatz stehend fällt zuerst der ungewöhnliche Grundriss der Kirche und der des Rathauses auf. Die beiden Gebäude wurden in Winkelhakenform gebaut, um die Einstellung des Kurfürsten zu seinem Staat darzustellen. Der Kurfürst sah für seinen Staat eine frühneuzeitliche Form der Gewaltenteilung vor. Einer der drei Pfeiler der Macht sollte die Kirche sein, der zweite das Bürgertum und der dritte der Kurfürst selber. Die Architektur und die Aufteilung der Stadt sollte die symbolische Manifestation der Ideale dieser Teilung sein. In der einen Ecke des Marktes steht die Kirche, ihr gegenüber das Rathaus. In der Mitte, mit dem Vordereingang zur Kirche, dem zweiten Vordereingang dem Rathaus zugewandt, das Schloss. Für das Schloss waren keine Hintereingänge geplant. Die beiden Hauptfassaden des Gebäudes sollten identisch aussehen. Somit umfasst der Winkelhaken der Kirche die eine Hälfte des Platzes, das Rathaus den anderen. Das Schloss steht zwischen den beiden Gebäuden, dominiert den gesamten Platz und trennt und eint Rathaus und Kirche gleichermaßen. Somit war nicht nur die Gewaltenteilung symbolisiert, auch die Frage, wer in diesem System letztendlich die größte Macht hatte war unmissverständlich klargestellt.

Die gesamte Stadt folgte in ihrem Bauplan einem Mühlespiel. Es gab 24 kleiner Plätze an den Kreuzungen der drei Straßen, die um den Platz liefen. Dementsprechend gab es 12 Straßen, jeweils durch einen Platz zweigeteilt. Erst im 19. Jh. wuchs die Stadt über ihre 1599 geplanten Grenzen hinaus. Die Straßen waren gleichberechtigt geplant. Das heißt, die inneren Straßen sollten ebenso teuer sein, wie die äußeren. Es sollten sich in der mit 3500 Ew. relativ großen Stadt keine Viertel verschiedener sozialer Schichten herausbilden. Die Konfessionen waren gemischt, Katholiken wohnten neben Protestanten.

Die evangelische Kirche: Neben ihrem außergewöhnlichen Grundriss sind mehrere architektonische Besonderheiten der Kirche erwähnenswert. Der eine der beiden Flügel symbolisiert das Neue-, der andere das Alte Testament. Dies wird an verschiedenen Stellen deutlich: Die Schlusssteine an der Decke zeigen Szenen der beiden Testamente. Das alte beginnt mit der Erschaffung der erde, das neue endet mit der Auferstehung Jesu. Die 16 Engelplastiken, deren 8 in dem einen und 8 im anderen Schiff hängen, symbolisieren durch ihren Gesichtsausdruck ebenfalls Szenen aus den Testamenten. Das Relief über dem heutigen Haupteingang zeigt die Erschaffung der Welt. Der zweite (heute geschlossene Haupteingang) symbolisiert durch seine Ornamentik die Geburt Jesu und den Tanz ums goldene Kalb aber auch den Bau der Arche Noah, um symbolisch die beiden Testamente nicht völlig getrennt zu sehen, sondern doch zu vereinen.

In der Kirche finden sich einige außergewöhnliche Kunstschätze. Das Lesepult wurde 1150 aus einem einzigen Stück Weidenholz geschnitzt. Die vier Evangelisten werden an den vier Ecken durch einen Engel (Matthäus), einen Löwen (Markus), einen Stier (Lukas) und einen Adler (Johannes) symbolisiert.

Das gotische Kruzifix wurde 1470 geschaffen und ist von außerordentlicher Schnitzkunst. Von unten links das Kreuz betrachtend, fällt der Blick auf den am Kreuz leidenden Christus, kurz nachdem ihm die Dornenkrone aufgesetzt wurde. Schaut man genau von vorne auf das Kreuz, ist Christus sterbend zu sehen, deutlich zu erkennen ist jetzt die Wunde durch den Lanzenstich. Von rechts unten schließlich erscheint die Figur tot, der Körper ist am Kreuz zusammengesackt, der zuvor lebendige Ausdruck ist aus dem Gesicht verschwunden.

Das Kreuz und das Lesepult sind neben dem Taufstein aus dem Jahre 1100 die einzigen der Kunstschätze, die den zweiten Weltkrieg überstanden haben.

Die erste Orgel gelangte 1605 durch den blinden Orgelbaumeister K. Schott in die Kirche. (Schott-Orgel). Diese außerordentlich schöne Orgel brannte am 16.April zusammen mit dem größten Teil der Stadt in Folge eines der schwersten Bombenangriffe im Schwarzwald, einen Tag vor der Eroberung der zur Festung erklärten Stadt durch die Franzosen, ab. Am 1. Advent 1950 konnte die Kirche originalgetreu restauriert wiedereröffnet werden. Die Außenrenovierung wurde 1999 abgeschlossen.

Zu den zahllosen Kunstschätzen, die in der Kirche verloren gingen, gehören unter anderem die 26 Emporenreliefs, die zwischen 1604 und 1608 gestaltet worden waren. Auch ging die gesamte Stuckornamentik verloren und damit auch der Renaissance-Stil der Kirche. Ursprünglich war gegenüber des Altars das Wappen Herzog Friedrichs in das des französischen Michaelsordens auf der linken- und das des Hosenbandordens auf der rechten Seite eingebunden zu sehen. Diese Wappengruppe wurde durch ein schlichtes Lamm ersetzt.. Damit sollte die enge Freundschaft der drei Häuser symbolisiert werden. Die Pracht der Kirch soll ehemals die der Stuttgarter Schlosskirche übertroffen haben, ebenso, wie das nie errichtete Schloss größer werden sollte, als das der Stadt Stuttgart.

Das Rathaus ist heute kein Winkelhakengebäude mehr und neben dem Rathaus mündet heute eine kleine Straße in den Marktplatz. Weiterhin aber stehen sich Rathaus und Kirche gegenüber.

3. Struktur- und Haushaltsdaten zur Stadt Freudenstadt

In Freudenstadt arbeiten 9186 Menschen, von diesen wohnen 7652 (83%) in der Stadt selber. Die Arbeitslosenquote beträgt zur Zeit (1999) nur 3,3%. Sowohl der Anteil der Langzeitarbeitslosen, als auch der Anteil der arbeitslosen Ausländer an allen Arbeitslosen ist geringer, als im Baden-Württembergischen Durchschnitt. Dagegen ist der Anteil der Arbeitslosen unter 25 Jahren höher und ebenfalls der Anteil der arbeitslosen Frauen.

Positiv auf die wirtschaftliche Struktur der Stadt wirken sich die beiden Bahnhöfe aus. Sie ermöglichen der Stadt eine günstige Verbindung mit Stuttgart, Rastatt und Badan-Baden. Die Autobahn nach Stuttgart (A81) ist 30 km entfernt, die Autobahn nach Karlsruhe und Basel.

Die A5 ist 50 km entfernt. Die drei Bundesstraßen B294, B28 und B462 verlaufen durch die Stadt oder passieren dies in unmittelbarer Nähe.

Äußerst negativ wirkt sich die große Entfernung zum nächsten Flughafen aus. Stuttgart ist 86 km entfernt, Straßburg 75 km und der Baden Airport Söllingen 70 km.

Die Stadt verfügt über ein außerordentlich großes Freizeitangebot und eine auch für Sommertourismus interessante Infrastruktur. Das Panorama-Bad wird hoch subventioniert. Zumindest für Familien-Tagesausflügler aus der nahen Umgebung ist das Panorama-Bad in mehr als 50% der Fälle der Hauptgrund, die Stadt zu besuchen. Eine bedeutende überregionale Anziehungskraft besitzt es jedoch nicht.

Die Stadt verfügt über einen Haushalt von 95.081.300 DM. Nahezu 10% dieses Haushaltes werden für den Erhalt der touristischen Infrastruktur aufgewendet (Neuinvestitionen nicht einbezogen). Neben dem Tourismus sind die Abwasserbeseitigung und Stadtwerke mit jeweils 8,6 bzw. 6,5% an den Gesamtausgaben die größten Kostenverursacher. Die Einnahmen werden zu 40% durch private und 16% gewerbliche Steuereinnahmen gedeckt. Die verbleibenden 44% erhält die Stadt aus Landes- und Bundesgeldern. Die Steuerkraftsumme je Einwohner beträgt in Freudenstadt 1619 DM.


Quellenangabe

Auszug aus dem "Protokoll der Mittleren Exkursion Südwestdeutschland" vom 05. Juni 2001 - 11.Juni 2001, Geographische Institute der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn